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Die Geschichte des Border Collies
Im 16. Jahrhundert benötigten die Schäfer am Grenzgebiet England und Schottlands bereits immer Hütehunde. Sie bewachten das Vieh und leisteten stets ihre treuen Dienste. 1893 wurde der legendäre "Old Hemp" (siehe Bild oben) geboren, der als Stammvater aller Border Collies bezeichnet wird.
Er arbeitete bereits im Alter von drei Monaten an den Schafherden seines Besitzers. 1873 wurden die ersten Trails abgehalten, so maßen sich die Schäfer. 1906 wurde die ISDS (International Sheep Dog Society) in England gegründet. Die ISDS war/ist ein Register, in dem alle "arbeitenden" Hunde eingetragen wurden, und somit für die folgend beginnende Zucht geeignet waren.
Der Border Collie stammt aus dem englisch-schottischen Grenzgebiet (engl. Border = Grenze). In diesen endlos weiten Hügellandschaften braucht man einen Hund, der auf große Distanz Schafe einsammelt und heran treibt. Seit mehreren hundert Jahren wird diese Rasse einzig und allein auf Arbeitsleistung und nicht auf Aussehen gezüchtet.
Der Border Collie ist ein Hütehund und hat einen ausgeprägten Arbeitstrieb. Dank seiner Gelehrigkeit und Führigkeit ist er als Familien- und Sporthund sehr populär geworden. Er zeigt hervorragende Leistungen in Hundesportbereichen wie Agility und Obidience. Aber auch als Sanitätshund, als Therapiehund in Altenheimen oder Krankenhäusern, als Bomben-, Drogen- und Vermisstensuchhund sind gut ausgebildete Border Collies in ihrem Element.
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